Wasserpfützen und Regentropfen

Mein Blick geht raus aus dem Fenster: Regen! Ein Kalter, nasser, düsterer Regentag. Eigentlich ist so ein Tag die perfekte Gelegenheit sich ins warme, kuschelige Bett zu legen und einen Film nach dem anderen zu schauen. Und eigentlich liebe ich solche Tage. Ich liebe Regen. Noch mehr liebe ich sogar Gewitter. Wenn es am Himmel leuchtet, grollt und kracht, bin ich jedes mal aufs neue fasziniert.

Doch heute zieht es mich aus irgendeinem Grund raus. Raus ins Kalte, Nasse und Ungemütliche. Meine Kamera darf dabei natürlich nicht fehlen.

Meine Tour startet von Bamberg aus über Litzendorf nach Lohndorf und schließlich Tiefenellern. Die Strecke kenne ich vor allem eher vom Rad aus. Unsere Touren beginnen oder enden meist in Lohndorf an der Rampe von der Brauerei Reh, denn Papa braucht natürlich stets seinen magischen Hopfensaft.

Dort entdeckte ich einst auch einen wundervollen Bachlauf. Diesen kenne ich nur bei Sonnenschein und warmen Temperaturen – da bin ich jetzt umso mehr gespannt wie sich das Flussbett bei den Regenmassen, die gerade auf die Erde prasseln, verändert hat.

Nachdem ich gefühlt 3.000 Bilder von dem Bach geschossen hatte, die am Ende eh alle gleich ausschauen, setze ich mich wieder völlig durchnässt ins Auto und fahre weiter. Durchs idyllische Oberleinleitertal geht es an der Giechburg bei Scheßlitz wieder zurück nach Hause ins Trockene.

Ein kurzer aber erfolgreicher Tag im Regen. Und ich muss sagen, dem Prasseln auf das Autodach zuzuhören, war mindestens genauso entspannend wie ein Tag im Bett.

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