1001-Nacht-Feeling

Ein Abend voller Magie: erst nahm uns Peter Pan mit ins Nimmerland und dann entführte uns Aladdin auch noch in das farbenfrohe Agrabah! 

 

Uns nimmt eine bis nach draußen stehende Schlange in Empfang. Wir sind wohl nicht die Einzigen! So stellen wir uns geduldig ganz hinten an und warten bis wir an der Reihe sind. Hinter der Eingangstür begrüßt uns freundlich – aber sichtlich gestresst – ein Angestellter, fragt wie viele Personen und führt uns zu einem Tisch.

Noch bis vor einigen Minuten platzte der Peter Pane an der U-Bahn Haltestelle Schlump in Hamburg noch aus allen Nähten. Das Warten vor dem Empfang dauerte nicht lange, denn kaum sind wir an unserem Platz und bestellen aus der märchenhaften Karte unsere Burger und Salate mit den zauberhaftesten Namen, leerte sich das Restaurant rekordverdächtig. Ich hoffe doch es lag an der Uhrzeit und nicht an uns!

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Die Atmosphäre ändert sich schlagartig als mit den Gästen auch der Geräuschpegel verschwindet. Wir tauchen sofort in die Welt eines Märchenwaldes ein. Überall Holz, Gräser, Baumstämme, die zum Teil mit Seilen umschlungen sind, und die Beleuchtung tut ihr übriges. Das Märchenthema wird ebenfalls auf der Speisekarte aufgegriffen: Burger tragen hier fantasievolle Namen wie „Feenflügel“, „Räubertochter“ oder „Waldelfe“. Auch mein Salat „Erntedank“ kann sich hier in einem Burgergrill sehen lassen! Dazu bekomme ich die wohl erfrischendste Zitronenlimonade, die ich bisher trinken durfte und das nach Peter’s Geheimrezept… und natürlich dürften die Süßkartoffelfritten nicht fehlen!

 

Mit vollem Bauch rollen wir ein paar Straßen weiter zur neuen Flora. Die riesige Wunderlampe lässt erahnen, welch zauberhaften Stunden einen hier erwarten.

Ich sitze – bereits von den ersten Eindrücken überwältigt – auf meinem Platz, horche dem Orchester beim Stimmen zu und beobachte die Menschen während die einen noch ihren Platz suchen oder mit ihrem Liebsten ein Selfie schießen.

Ein Gong ertönt, das Licht wird gedämmt und plötzlich herrscht Stille!

Was nun folgt sind zweieinhalb Stunden voller farbenfroher Choreographien, beeindruckender Bühnentricks und pausenloser Action. Meine Augen können sich von dem bietenden Farbenmeer an Kostümen kaum satt sehen. Die raffiniert gestalteten Kulissen, die artistischen Tanzeinlagen und Kostüme der Darsteller verzaubern einen direkt. Bei dem prächtigen „Durcheinander“, während das ganze Esembel auf der Bühne tanzt, fallen einem Konstümwechsel vor lauter Überforderung gar nicht mehr auf.

Spätestens bei der Schatzhöhle erfährt der letzte Musicalbesucher 1001-Nacht-Feeling. Es glitzert und glänzt bis in die letzten Ecken des Saales der neuen Flora. Als Aladdin dann noch die Wunderlampe entdeckt gibt es an Pyrotechnik und Bühnentricks kein Halten mehr. Dschinni erscheint wie durch Magie aus dem geschlossenen Bühnenboden! Und als schließlich Aladdin mit Jasmin auf seinem fliegenden Teppich in den Mondschein fliegt – ganz ohne doppelten Boden und Sicherheitsgurten – staunt auch der letzte Ungläubige.

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Doch der Star dieses Musicals ist weder Aladdin noch Jasmin: sondern Dschinni! Mit viel Ironie, Witz und Charme verzaubert er das Publikum, das ihm seine professionelle Leistung auf der Bühne mit Standing Ovations noch während der Vorstellung anerkennt.

Am Ende blieb keiner mehr auf seinem Platz sitzen!

 

Wenn Du drei Wünsche frei hättest,
was würdest Du dir wünschen?!

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