Yu Garden

Gestern habe ich mir mal einen kleinen Kurztrip in den fernen Osten gegönnt! Um genauer zu sein ins Hu Xin Ting-Teehaus in Shanghai. Vorbei an den zwei steinernen Löwen am Eingangstor, über die Zickzack-Brücke und die Teichlandschaft hinein in den Teepavillon und das Haupthaus – ein Stück  Fernost mitten in Hamburg!

Ich bin natürlich nicht extra nach Shanghai geflogen. Die Teehaus-Anlage Yu Garden, gelegen im Stadtteil Rotherbaum, ist nur ein Nachbau des historischen Originals – ein Geschenk Shanghais an ihre Partnerstadt Hamburg.

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Seit Juni 2011 war das Yu Garden in der Feldbrunnstraße geschlossen. Das ursprüngliche Konzept mit einem Restaurantbetrieb hatte sich nicht als tragfähig erwiesen. Nach einigen Renovierungsarbeiten eröffnete das chinesische Teehaus mit einem grundlegend neuen Konzept.

Für das Teehaus kooperieren nun zwei Einrichtungen der Hamburger Universität: das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg e.V. und die Universität Hamburg Marketing GmbH.

Die Aufgabe des Konfuzius-Institut besteht darin die chinesische Kultur in Hamburg zu fördern  und bietet neben Sprachkursen auch diverse Veranstaltungen an, wie Konzerte, Diskussionen und interkulturelle Veranstaltungen, sowie das chinesische Frühlingsfest. Im Teehaus selbst befindet sich ein Büro des Konfuzius-Institutes um allen China-Interessenten die Möglichkeit zu bieten sich direkt vor Ort über Angebote zu informieren.

Deshalb verfügt das chinesische Teehaus Hamburg Yu Garden nicht nur über Veranstaltungsräume (Hochzeiten, Konferenzen etc.), sondern auch über ein Tandem-Café.

Das Tandem-Café des Konfuzius-Institutes in Hamburg war das erste seiner Art. Hier können sich Menschen für einen Sprachaustausch (Chinesich-Deutsch) in einer sehr authentischen Atmosphäre bei Tee, Kaffee und Kuchen austauschen. Mit interessanten Gesprächspartnern besteht hier die Möglichkeit von- und miteinander zu lernen.

Es werden Tandemaufgaben in verschiedenen Niveaustufen bereitgestellt, eigene Lernmaterialien dürfen auch mitgebracht werden. Bei Fragen sind auch Lehrkräfte anwesend.

Da die Teilnahme am Tandem-Café kostenlos ist, sag ich nur: nichts wie hin und Chinesisch lernen! Ein bisschen infiziert hat mich die Atmosphäre ja schon, muss ich zugeben! 😉

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