Mittleida… äääh Mittweida!

Nach der Inselmetropole Palma – mit einem kurzen Abstecher nach Berlin – hieß mein nächster Aufenthalt des letzten Monats Mittweida! Zu meinem Studium an der ascenso zählte eine 4-wöchige Präsenzphase an der deutschen Hochschule, die übrigens zu den modernsten Europas zählt!

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Je moderner die Universität, desto idyllischer das Dörfchen hier in Sachsen. Für den ein oder anderen Kommilitonen der blanke Horror!

Nach vier Semestern, zwei Jahre Palma und besonderer Fürsorge der Akademieleitung erlebten wir in Mittweida das pure Studentenleben: somit betraten wir auch zum ersten Mal einen richtigen Vorlesungssaal. Nach einer Begrüßung und Einführungskursen ging es auch schon richtig los. In drei Wochen werden wir auch schon unsere fünf Prüfungen ablegen!

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Eine schriftliche, eine mündliche, eine Hausarbeit und zwei Protokolle auf Englisch… und dann ist die Präsenzphase auch schon rum. Die erste Vorlesung war bei einem waschechten Bayern, der uns beibrachte worauf es bei einem Business Plan ankommt. Danach waren wir in 10er Gruppen selbst gefordert, mussten ein Unternehmen gründen und nicht nur solch einen Business Plan schreiben, sondern uns auch bei der mündlichen Prüfung seinen Fragen stellen. Die zwei Protokolle durften wir im Rahmen des Medienforums schreiben. Der größte Medienkongress Deutschlands, der von Studenten organisiert und durchgeführt wird! Dieses Jahr auch mit super interessanten Referenten.  Ich hörte mir Vorträge über „Virtual Reality“ und „#VIDJOGEIL“ im Fernsehstudio der Hochschule Mittweida an.

Pünktlich um 13 Uhr war immer Mittagspause. Unter den tausenden Studenten die jeden Tag um diese Uhrzeit zur Mensa pilgerten, waren auch wir vertreten. Nichts besonderes dafür abwechslungsreich, für jeden Geschmack etwas dabei und das wichtigste für Studenten: große Portionen und preiswert!

Ich liebe Traditionen und Rituale, deshalb holte ich mir jeden Tag nach dem Mittagsessen einen Cappuccino To Go im Café No. 14 – und steckte meine Kommilitonen regelrecht an!

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Ab und zu nahmen wir uns die Zeit uns setzten uns in das gemütlich eingerichtete Café… das tolle hier: große Tische. Man saß mit fremden Menschen an einem Tisch, kam mit ihnen ins Gespräch und unterhielt sich mit ihnen! Das Besitzer-Pärchen kannte uns schon mittlerweile und zauberte jedem immer süße Figuren in den Milchschaum.

Nach vier Wochen war die Zeit dann aber auch schon wieder vorbei. Wir kannten uns zwar bereits nach zwei gemeinsamen Jahren in Palma… allerdings sind wir in der kurzen Zeit noch einmal stärker zusammengewachsen und haben uns neu kennengelernt! Trotz Mittweida war es eine unvergesslich schöne Zeit hier 🙂

4 Kommentare

  1. Das hast du gar nicht erzählt was da so los war in Uni und schlafender Kleinstadt ? Keine Zeit gehabt?
    Sehr schöne Schaumbilder , das wäre was für Jürgen, Danke könnte er was lernen.
    Der Bericht ist sehr bildlich geschrieben, mit zwei Worten , sehr gut 😊

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  2. vor lauter Trubel habe ich gar nicht mehr den Blog verfolgt,
    heute hole ich alles nach,

    ja, Mittweida egal wie ist, auch eine Station in deinem Leben und bleibt dir sicherlich in guter Erinnerung

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